Müll in der Jugenheimer Gemarkung

Quelle Foto: Jan-Ulrich Glup

Unsere Gemarkung wird in diesen schwierigen Corona-Zeiten stärker durch Spaziergänger, Wanderer und Sporttreibende genutzt. Darüber freuen wir uns, denn es zeigt, dass sich die Weiterentwicklung unserer Weinbergshäuschen, der Ausweisung von Wanderwegen und der Spielbereiche gelohnt hat.

Weniger erfreulich ist es, dass durch die Nutzung erhebliche Müllberge entstehen, die leider viel zu oft nicht den Weg in die dafür vorgesehenen Mülleimer, sei es an den Weinbergshäuschen oder in die eigene Mülltonne, finden. Obwohl durch die Gemeinde sichergestellt ist, dass die bereitgestellten Papierkörbe regelmäßig geleert werden, wird Müll oftmals achtlos hinterlassen und landet nicht selten in den angrenzenden Weinbergen und Äckern. Bitte bedenken Sie, dass achtlos auf den Boden geworfenen Zigarettenkippen das Grundwasser verseuchen. Werfen Sie bitte keine Zigarettenkippen auf den Boden!
Aktuell können wir dies verstärkt an der Skaterbahn beobachten, aber auch an den Weinbergshäuschen auf dem Goldberg. Es kann nicht sein, dass die Gemeindemitarbeiter des Bauhofes zu Müllentsorgern mutieren, sondern es sollte Aufgabe von uns allen sein, die von uns genutzten öffentlichen Plätze und Bereiche so zu hinterlassen, wie wir selbst sie vorzufinden wünschen.

Die Gemeindeverwaltung ist sehr dankbar, dass sich unser Mitbürger, Karl-Heinz Blees, bereitgefunden hat, sich verstärkt um die Pflege unserer Weinbergshäuschen zu kümmern. Bitte unterstützen Sie ihn und unsere Mitarbeiter des Bauhofes, indem Sie Ihren Müll in die dafür vorgesehenen Mülleimer entsorgen oder optimalerweise für die eigene Mülltonne wieder mitnehmen.

Aktuell hat die Gemeinde alle um Ideen gebeten, wie wir Besucherinnen und Besucher zu mehr Mitarbeit bei der Müllvermeidung anregen können. Für Rückmeldungen zu unserem Ideenwettbewerb wären wir sehr dankbar.

Herbert Petri
Ortsbürgermeister