Gedenkstätte würdevoll eingeweiht

Von links nach rechts: Künstlerin Rosi Röhm, Jürgen Landua, Ortsbürgermeister Herbert Petri, Pfarrer Simon Meister

Am Sonntag, den 3.November 2019, wurde auf dem Gelände der Evangelischen Martinskirche in Jugenheim eine Gedenkstätte für Kinder, die vor oder während ihrer Geburt verstorben sind, festlich eingeweiht.

Die Feier war eingebettet in eine von Pfarrer Meister gestaltete Andacht. In deren Anschluss enthüllte Ortsbürgermeister Herbert Petri zusammen mit der Künstlerin Rosi Röhm die Skulptur, die das Herzstück der neuen Gedenkstätte darstellt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Steffi Schillhahn auf der Querflöte.

,,Rosi Röhm hat einen Ort geschaffen, der den betroffenen Eltern und Großeltern das Gefühl gibt, verstanden zu werden.“ - so der Ortsbürgermeister in seiner Ansprache. Die Jugenheimer Künstlerin hatte sich mit dem Thema Trauer um ein verlorenes Kind sehr lange auseinandergesetzt und für die Gedenkstätte die Skulptur eines trauernden Paares entworfen.

Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feier zeigten sich sehr berührt von der neuen Gedenkstätte, die nun Eltern und Großeltern einen Ort für Trauer und Erinnerung bietet und an dem man spürt, dass man nicht alleine ist.

Pfarrer Meister und Ortsbürgermeister Herbert Petri dankten Rosi Röhm für ihre großzügige Spende, Herrn Landua für die Entwicklung der Metallstele, Frau Steffi Schillhahn und Frau Hannelore Wingert an der Orgel für die musikalische Mitgestaltung der Feier.

Herbert Petri
Ortsbürgermeister