Fairer Umgang mit und in der Natur

Foto 1 - verletztes Reh: Tobias Süssenberger, Foto 2 - springendes Reh: Herbert Petri

Aufgrund der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist zu beobachten, dass viele Menschen gerne unsere Gemarkung erwandern. Darüber freuen wir uns sehr, aber es gilt, einen fairen Umgang mit der Natur und den darin lebenden Tieren einzuhalten.

Jugenheim hat in den letzten Jahren zusammen mit den Jägern und dem NABU viel für den Naturschutz bewegt. Wir freuen uns, dass in unserer Gemarkung wieder Feldhasen, Fasane und Rehe zu beobachten sind. Nach Auskunft des Forstamtes Ober-Olmer Wald, benötigen diese Tiere gerade in der deckungsarmen Winterzeit Rückzugsmöglichkeiten, ihre Energie ist auf Sparflamme runtergefahren. Werden sie aufgeschreckt, kostet das überlebenswichtige Energie und es macht sie anfällig für Krankheiten.

Wir bitten Sie dringend, Abstand zu halten und auf den vorgesehenen Wegen zu bleiben. Bitte laufen Sie auch nicht, wie unsere Winzerinnen und Winzer häufiger beobachten, durch die Weinberge und zwischen den Rebzeilen hindurch. Die Weinberge sind privates Gelände und keine Fußwege.

Besonders die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer bitten wir dringend, die Hunde auch im freien Gelände angeleint zu lassen. Leider mussten unsere Jäger in einem aktuellen Fall am vergangenen Wochenende ein von einem Hund gerissenes Reh von seinen Qualen erlösen. Es war ein schrecklicher Anblick, den wir uns alle ersparen möchten. Die Jäger bitten um Ihr Verständnis und um Ihre Mithilfe, unsere Natur zu schützen.     

Herbert Petri
Ortsbürgermeister